Über missingdots

‘Missing Dots‘ ist ein Begriff aus der Druckersprache und bedeutet ‘fehlende Rasterpunkte’, fehlende Stellen im Druck. Sie entstehen vorwiegend auf rauen oder unebenen Oberflächen des Bedruckstoffes oder auf schnell laufenden Tiefdruckmaschinen.
Das Künstler*innen-Netzwerk missingdots untersucht die fehlenden Punkte auf den rauen oder unebenen Flächen von Realität und Gesellschaft.
missingdots 2010 gegründet – damals unter dem Namen ‘Theater La Lune’ , setzt sich zusammen aus professionellen Künstler*innen verschiedener Sparten, die ein- oder mehrmalig als Produktionskollektiv zusammenarbeiten. Die Kollektive finden ihre Themen in und über Dresden hinaus, auf der Straße, in Schulen, Kleingartensiedlungen, Stadtteilen und Asylunterkünften.
In der künstlerischen Umsetzung werden Bühnen neu angeordnet, Plätze im öffentlichen Raum besetzt, Gebäude bespielt und interaktive Zuschaueranordnungen entwickelt. Recherchiertes  Material aus gesellschaftlichen Kontexten, Interviews, literarische Texte, Film- und Bildmaterial bilden dabei die Grundlage der interdisziplinären und genreübergreifenden performativen Arbeiten.
Einige Projekte erarbeiten wir partizipativ, z.B. mit Bewohnern*innen eines Plattenbauviertels, inhaftierten Frauen in der Justizvollzugsanstalt, Menschen mit Fluchterfahrung in der Skulpturensammlung, Schüler*innen unterschiedlicher Schulformen etc…
missingdots ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein mit Sitz in Dresden und ist Mitglied im Landesverband Freie Theater Sachsen e.V. und im Villa Wigman für Tanz e.V. mit dem Ziel die kulturpolitischen Interessen der professionell freischaffenden Künstler*innen in Sachsen zu stärken.

Julia Amme, Carmen Amme, Katharina Bill, Svea Duwe, Helena Fernandino, Katja Heiser, Franziska & Sophia Hoffmann, Anton Krause, Kristin Mente, Martin Mulik, Nora Otte, Frieda Pirnbaum, Julia Pommer, ravir film, Nora Schott, Katja Turtl, Magdalena Weniger, Julius Zimmermann