HOMO HAPTICUS Lecture-Performance über das wichtigste Sinnesorgan

In der Lecture-Performance HOMO HAPTICUS geht es um den Tastsinn. Ohne ihn könnte Leben nicht entstehen. Der Tastsinn zeigt Grenzen des Daseins auf, erfasst die Dreidimensionalität von Dingen, lässt Nähe spürbar werden und er wirft viele Fragen auf: Wie viel Distanz ist gesund? Wie verletzend kann Berührung sein? Was geht uns unter die Haut? Führt Digitalität zu einer berührungslosen Gesellschaft? Gerade in den letzten zwei Jahren wird durch Themen wie #metoo und Corona Berührung in der Öffentlichkeit intensiv verhandelt und erfährt eine neue Dimension. Das für dieses Projekt sechsköpfige Kollektiv von missingdots erarbeitet eine Lecture, welche entlang der eigenen Körpergrenze persönliche, biologische und gesellschaftliche Themen tangiert. Das Publikum wird dabei durch interaktive Elemente in die interdisziplinäre Inszenierung mit eingebunden. Für die Aufführungen sind barrierefreie Zugänge in Form von Audio-Transkription und Gebärdenübersetzung angedacht.

Premiere 04.04.2022 HELLERAU Europäisches Zentrum der Künste
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Künstlerisches Team
Julia Amme | Schauspiel-Performance
Katharina Bill | Szenische Künste-Performance
Helena Fernandino | Tanz-Performance

Katharina Groß | Videokunst
Martin Mulik | Lichtdesign
Nora Otte | Szenische Künste-Regie, Dramaturgie
Steffi Rehberg | Kostüm-, Bühnenbild
Magdalena Weniger | Gesang-Performance

Förderer
Fonds Darstellende Künste #takeAction
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
Amt für Kultur und Denkmalschutz
Kooperationspartner
HELLERAU Europäisches Zentrum der Künste
Villa Wigman für TANZ e.V.