Mobiles Wohnzimmer

Wie ich wohne, erzählt etwas über mich. Wie wir wohnen, erzählt etwas über unser Viertel, unsere Stadt und unsere Gesellschaft.
missingdots ist unter dem Titel LEUTE WOHNEN mit dem Mobilen Wohnzimmer in Dresden unterwegs und das Wohn-Kollektiv steht euch mit dem Maklerservice, der*dem Immobilienmakler*in und dem*der Innenarchitekt*in zur Verfügung:
du gestaltest dir deinen eigenen Wohnraum und positionierst dich im Greenscreen-Studio selbst darin. Anschließend montiert das Wohn-Kollektiv missingdots dich in dein selbst gestalteten Wohnraum hinein.
Parallel dazu startet die interaktive Webseite FORMATOR Verwandler gewöhlicher Eingaben, auf der im virtuellen Raum Fotos, Sounds und Texte rund ums Wohnen hochgeladen, gesammelt, getauscht, bearbeitet und verwandelt werden können. Von privaten Einblicken bis zu politischen Visionen – hier sind alle eingeladen, mitzumachen und zu beobachten, was aus den eigenen Beiträgen im Laufe der Zeit entsteht.
Besuche das Mobile Wohnzimmer und werde mit deinem selbst gestalteten Wohnraum Teil der FORMATOR-Community oder gehe gleich zum FORMATOR Verwandler gewöhnlicher Eingaben
Analoge und digitale Ergebnisse werden schließlich im Dezember in Dresden in den Bezirken Prohlis sowie am Weißen Hirsch im öffentlichen Raum inszeniert.

Termine ab Oktober 2021 Mobiles Wohnzimmer
Termine Inzenierung öffentlicher Raum LEUTE WOHNEN

Künstlerisches Team
Performance
Julia Amme
Bildende Kunst
Svea Duwe
Regie, Dramaturgie
Katja Heiser
new media artist
Anton Krause
Öffentlichkeitsarbeit
Frieda Pirnbaum

Förderer
Fonds Darstellende Künste #takePart NEUSTRAT KULTUR
Kooperationspartner
Societaetstheater Dresden

Foto missingdots

ARK Dresden – Arche für unterschätztes Wissen

missingdots ist Kooperationspartner von ARK Dresden – Arche für unterschätztes Wissen im Rahmen des Community-Art-Projekts MOVING BORDERS von HELLERAU Europäisches Zentrum der Künste, Quarantine Manchester und weiteren sechs europäischen Partnern.

Was soll gerettet werden, wenn das Wasser steigt? Welche Dinge, aber auch welche Kenntnisse, Fähigkeiten und welches individuelle Wissen darf nicht verloren gehen?

Wir befragen unterschiedliche Menschen und Communities. Teils Menschen, die noch in der DDR aufgewachsen sind, gelernt, gearbeitet und Familien gegründet haben und deren Wissen und Erfahrung zu großen Teilen nach der Wende nicht mehr gefragt war. Diese Erfahrung teilen auch die, die erst in den letzten Jahren in Dresden angekommen sind, die ihre Heimat durch Krieg, Terror, Armut oder andere existenzielle Bedrohungen verlassen mussten und dort neben vielen Menschen und Dingen auch Kenntnisse und Erfahrungen zurückgelassen haben, die hier oft nicht zählen.Dieses Wissen und diese Erfahrungen wollen wir sammeln und sichtbar machen, damit sie nicht verloren gehen.

Ausgehend vom Konzept des britischen Kollektivs Quarantine entstehen in sieben Städten Europas Visionen und Umsetzungen zum Thema „Arche“. Die Arche in Dresden wird am Elbufer entstehen, einem Ort, den sich alle Dresdner:innen teilen und nutzen. Hier zwischen Johannstadt und Neustadt, rund um die Fähranleger der „Johanna“, entsteht ein öffentlicher Ort für Begegnung und Erfahrungsaustausch, für Workshops und Gespräche. Auf dem Fährschiff Johanna finden performative Interventionen für ein interessiertes Publikum und zufällige Fahrgäste statt.

MOVING BORDERS Dresden im Rahmen des Festivals
Stadt.Raum.Fluss. Zeitgenössische Perspektiven zur Stadt
4. – 7. Juni 2021 | Fähranleger der Johanna
mehr erfahren:
MOVING BORDERS Hellerau Europäisches Zentrum der Künste

Foto missingdots

Künstlerisches Kollektiv
Svea Duwe, Mustafa Hasan, Katja Heiser
Förderer aller beteiligten europäischen Länder
Creative Europe Programme of the European Union

GESCHICHTEN AUS DEM GEMÄUER

Audio – Installation zum Anlass des
100+1 jährigen Jubiläums der Wigman-Schule

Die Villa Wigman, einst kleine szene  und davor die Wigman Schule ist ein Gebäude voller Geschichten: Adrenalin, Schweiß, Kampf und die leidenschaftliche Lust am Tanz. Das Gemäuer hat viel gesehen. Aber stumm hütet es die Geschichten als wären es Geheimnisse. Es wurden Wandschichten frei gelegt, dank der Restauratorin Sonja Kaeten. Aber die erlebten Erinnerungsstücke können wir nur über die Menschen erfahren, die hier ihre Zeit dem Tanz widmeten und bis heute widmen. Wir interviewen verscheidene Zeitzeug*innen, die uns von ihren Erlebnissen, Erfahrungen, Tätigkeiten und Sinneseindrücken im Kontext der Villa Wigman berichten.

Unsere Fragen:
In welcher Verbindung stehen Sie zur Villa Wigman?
Welche Bedeutung hat der Ort für Sie?
Gab es besondere Ereignisse/ Erlebnisse/ Anekdoten in Zusammenhang mit diesem Ort, die Sie mit uns teilen möchten?
Beschreiben Sie den damaligen Ort aus Ihrer Erinnerung heraus.
Welche sinnlichen Erinnerungen: Gerüche, Geräusche, etc. verbinden Sie mit diesem Ort?
Wie beeinflusste die Villa Ihr: Leben? Lernen? Tanzen?
Welche Verbindung haben Sie zur Begründerin Mary Wigman?

Die Ergebnisse sind durch Audio-Stationen im Kleinen Saal der Villa Wigman hörbar. Verschiedene Materialien von Fotos über Plakate bis hin zu Bühnenmodellen erweitern den gemeinsamen Erinnerungsraum.
Wir laden Sie ein mit uns in Erinnerungen zu schwelgen oder von uns Neues zu erfahren.

Termine weitere Infos
01./02.05.2021  Parcour in und um die Villa Wigman
für einen Hausstand

Künstlerisches Team
Recherche + künstlerische Umsetzung Julia Amme, Nora Otte

Förderer der Villa Wigman für TANZ e.V.
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
Amt für Kultur und Denkmalschutz Dresden
Kunst&Kultur der Ostsächsischen Sparkasse

Foto missingdots

GETEILTE HEIMATEN

Deutschland und Europa als interkulturelle Erfahrungsräume
Digitale Konferenz | Deutsches Hygiene-Museum

Wir nehmen an der Digitalen Konferenz GETEILTE HEIMATEN in einem  Workshopformat teil. Dabei werden wir verschiedene Rechercheformate präsentieren, die wir in den letzten Jahren entwickelt, erprobt, erweitert und neue Formate hinzugefügt haben. Es werden kleine interaktive Versuche mit den Teilnehmer:innen stattfinden, welches für uns eine weitere neue Erfahrung sein wird. Wir freuen uns darauf und bedanken uns bei dem Team vom Deutschen Hygiene-Museum für die Einladung.

10. – 12.05.2021
Deutsches Hygiene-Museum

Künstlerisches Kollektiv
Julia Amme, Svea Duwe, Katja Heiser
Veranstalter
Deutsches Hygiene-Museum

 

KOLLEKTIVES GEDÄCHTNIS Die Bedeutung von Vergangenheit

Der Mensch besitzt die Fähigkeit, nicht zu vergessen und sich zu erinnern. Eine Fähigkeit, die uns lernen lässt und mit der wir unser Leben als Individuum und  Gesellschaft gestalten. Ich frage mich, wie sehr beeinflussen meine Erinnerungen meine jetzigen Handlungen und welche Ereignisse sind in meinem Leben von solcher Bedeutung, dass ich sie in meinem Gedächtnis als Erinnerung bewahre? Wie wird diese Erinnerungsleistung auf ein Kollektiv übertragen? Welche Erinnerungen an historische Momente sind für eine Gesellschaft bedeutend und wieviel Raum, Form, Ort und Zeit sollte man den Erinnerungen geben? Welchen Ereignissen liegt eine solch historische Bedeutung inne, dass sie zu einer identitätsstiftenden Erinnerungskultur für die Zukunft gehören sollten und wer entscheidet das?
Das Recherchethema KOLLEKTIVES GEDÄCHTNIS Die Bedeutung von Vergangenheit werde ich auf verschiedenen Ebenen erforschen: historisch, soziologisch, psychologisch und kulturell. Jeder dieser Bereiche bietet einen spezifischen Blick auf die Bedeutung des Vergessens und Erinnerns für das Individuum und die Gemeinschaft. Es spannt sich ein Netz der Betrachtungen, welches sich letztlich ergänzt und Überschneidungen bieten wird, aus denen ich eine thematische Grundlage mit künstlerischem Potential für die Weiterverarbeitung generieren möchte.
Foto Volker Metzler

Stipendiatin Julia Amme
Förderer
Kulturstirfung des Freistaates Sachsen

FORMATOR Verwandler gewöhlicher Eingaben

FORMATOR Verwandler gewöhnlicher Eingaben
eine interaktive digitale Recherche,- und Transformationsplattform

Die Webseite FORMATOR Verwandler gewöhnlicher Eingaben soll Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen niederschwellig am Recherche-, und Transformationsprozess einer Inszenierung beteiligen und sie für die Weiterentwicklung der Produktion begeistern. Der FORMATOR wird konzipiert als Webseite, auf die jede:r zu einfachen Aufgabenstellungen unkompliziert Schnappschüsse, kurze Texte, Sound- oder Videoclips einstellen kann, die sich übersichtlich und visuell ansprechend zu einem neuen Gesamtbild, einem poetischen Crossover von Menschen, Lebensweisen, sozialen Umfeldern und Lebensentwürfen zusammensetzen.
Dieser FORMATOR lädt unter dem Titel LEUTE WOHNEN ein, zu entsprechenden Aufgaben zum Thema Wohnen Fotos, Sounds und Texte hochzuladen und selbst kreativ neu zu formieren. Zusätzlich transformiert das Kollektiv missingdots die eingegebenen Beiräge zu einem künslerischen Beitrag im FORMATOR-Schlusspunkt.
Parallel werden wir mit dem MOBILEN WOHNZIMMER im öffentlichen Raum präsent sein. Dort kann man mit dem  missingdots Wohn-Service einen Wohnraum für sich kreativ erschaffen und darin einziehen. Infos dazu findet man unter MOBILES WOHNZIMMER
Aus den gesammelten Beiträgen im FORMATOR wird das künstlerische Kollektiv missingdots im öffentlichen Raum in Dresden in den Bezirken Prohlis und Weißer Hirsch im Dezember 2021 eine szenisch performative Inzsenierung umsetzen.
Der FORMATOR Verwandler gewöhnlicher Eingaben wird mit Abschluss des Projekts LEUTE WOHNEN zu neuen Themen zur Recherche und künstlerischen Transformation einladen.

Termine FORMATOR ab Anfang Oktober bis Mitte Dezember | online

Künstlerisches Kollektiv
Performance
Julia Amme
Bildende Kunst
Svea Duwe
Regie, Dramaturgie
Katja Heiser
new media artist
Anton Krause
Öffentlichkeitsarbeit
Frieda Pirnbaum
Übersetzung Englisch
Carmen Amme
Designbüro
pingundpong
Technische Betreuung Christian Heimke – Loumaris UG

Förderer
Fonds Darstellende Künste #takePart NEUSTRAT KULTUR
Kooperationspartner
Societaetstheater Dresden

Laboratorium GRENZFORSCHUNG

Wir beginnen das Jahr mit unserer Residenz-Recherche in HELLERAU Europäisches Zentrum der Künste. Im Laboratorium Grenzforschung werden wir mit variablen Raumstrukturen, performativen Kostümen und der Bewegung des Publikums experimentieren. Dabei untersuchen wir die Auswirkungen materieller Setzungen auf die Bewegungsabläufe von Performer*in und Publikum und streben Perspektivenvielfalt für die Zuschauer*innen an.

Künstlerisches Kollektiv
Residenz
Bildende Kunst Svea Duwe
Performance-Tanz Nora Schott
Kostüm,-Bühnenbild Katja Turtl
Künstlerische Mitarbeit
Performance-Schauspiel Julia Amme
Regie, Dramaturgie Katja Heiser

Förderer
Fonds Darstellende Künste #takeResidenz
Residenzpartner
HELLERAU Europäisches Zentrum der Künste