Julius Zimmermann

Bühnen- und Kostümbildbild, Fotografie, Video

studierte nach dem Abschluss seiner Kochausbildung Bühnen- und Kostümbild an der HfBK Dresden. Das Zusammenspiel zwischen Menschen und der sie umgebenden Materie, aber auch das eigenständige Agieren von Dingen miteinander ohne menschlichen Einfluss ist ein zentrales Interesse. In diesem Sinne ist Fotografie ebenso wie Bühnen- und Videodesign ein Weg diese Bewegungen zu beobachten, zu kommentieren oder aber gezielt herzustellen – immer mit dem Versuche der traditionellen Überhöhung der Rolle des Menschen im intermateriellen Vergleich zu entkommen. Diesen Versuch unternimmt er gemeinsam mit dem Theaternetzwerk fachbetrieb rita grechen und als Einzelperson in der Fotografie.
www.juliuszimmermann.com
www.ritagrechen.com
2020 TRANSITRAUM

 

Franziska + Sophia Hoffmann

Videokunst

Die Geschwister Franziska und Sophia Hoffmann arbeiten als Duo an installativen, medienübergreifenden Projekten mit den Schwerpunkten Urbanität und Technik. Ausstellungsorte ihrer Arbeiten sind u.a. GRASSI Museum Leipzig, Kunsthalle Erfurt, ICI Berlin, RischArt München, Playspace Gallery San Francisco. Wie für »missingdots« realisieren sie Projektionen für die Bühne, zudem Visuals, Dokumentationen und Tanzvideos.
www.hoffmann-projekte.de
2020 TRANSITRAUM

 

Kristin Mente

Tanz, Choreografie

Kristin Mente ist freischaffende Tänzerin und Choreographin und studierte Bühnentanz an der Palucca Hochschule für Tanz und schloss das Studium 2007 als Diplom-Bühnentänzerin ab. Im Jahr 2007 erhält sie das Palucca Stipendium für herausragende Leistungen.
Von 2007-2012 tanzte sie beim Tanztheater Bielefeld unter der Leitung von Gregor Zöllig. Dort arbeitete sie u.a. mit verschiedenen Gastchoreographen, wie André Gingras, Simone Sandroni und Guilherme Botelho.
Seit 2012 ist Kristin Mente als freischaffende Tänzerin und Choreographin tätig und lebt seit 2015 wieder in Dresden.
Sie tanzt in Projekten verschiedener Künstler*Innen und Companies z.B. Soul City Company, Ensemble La Vie, KOMA Tanz & Performance, the guts company,  M.over Company und John Moran.
Außerdem ist sie als Gasttänzerin an der Semperoper Dresden für verschiedene Opern tätig. Für die Formate „Linie 8“ und „kurz und gut“ entstanden mehrere eigene Kurzstücke, z.B.  „hunted“, „Gedankenkarussell“ und „neu ordnen“.
Seit 2016 ist sie im TanzNetzDresden aktiv.
2020 LAND OHNE WORTE

Katja Heiser

Regie, Dramaturgie, Theaterpädagogik


studierte Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Theater an der Universität Hildesheim und der Hogeschool for de Kunsten Utrecht. Arbeitet seitdem als Regisseurin, Dramaturgin, Theaterpädagogin, Projektleiterin und Schauspiel-Dozentin an verschiedenen Institutionen und im freien Bereich. Zwischen 2007 und 2010 Anstellungen beim Staatsschauspiel Dresden und tjg-theater junge generation Dresden.
Seitdem tätig als freie Theatermacherin in Dresden. Regelmäßige Inszenierungen an der Bürgerbühne Dresden. Zahlreiche Produktionen mit professionellen und nicht-professionellen Spieler*innen mit Schwerpunkt auf Recherche und Stückentwicklung. Autorin mehrerer Textadaptionen für die Bühne, u.a. „Zebraland“, Marlene Röder (2010), „Die Flucht nach Ägypten“ Otfried Preußler (2012), „Don Quijote“, nach Cervantes (2015).
Von 2010 – 2013 künstlerische Leiterin des „European Youth Forum“ der Festspiele Bad Hersfeld, von 2010 – 2018 Jurymitglied für das Bundestreffen „Jugendclubs an Theatern“. Seit 2015 zahlreiche Inszenierungen in interkulturellen Kontexten. Erhielt 2018 ein dreimonatiges Arbeitsstipendium der Kulturstiftung Sachsen zur Recherche „Integration geflüchteter Menschen in Dresden 2015 – 18“.
Seit 2018 Projektleiterin „House of Music – ein Projekt der Banda Internationale“.
Katja Heiser ist seit 2013 im Team von Theater La Lune (jetzt missingdots).
2019 DEM RIESEN AUF DER SPUR
2019 MOBILES BÜRO für echte Befindlichkeiten
2020 TRANSITRAUM
2021 Laboratorium GRENZFORSCHUNG | FORMATOR | GETEILTE HEIMATEN | ARK Dresden

Julia Amme

Schauspiel

Geboren in Berlin, studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Sie erhielt 1990 den Solopreis als beste Schauspielabsolventin beim Bundeswettbewerb der deutschsprachigen Schauspielschulen.
Nach Engagements am Thalia Theater Hamburg, Stadttheater Gießen, Landesbühne Dresden und Freilichtspiele Schwäbisch Hall, lebt sie heute in Dresden und arbeitet von hier aus als freiberufliche Schauspielerin. Wichtige Rollen, die sie spielte waren u.a. Käthchen in „Käthchen von Heilbronn“, Ophelia in „Hamlet“, Carmen Kittel in „Carmen Kittel“, Marthe im „Urfaust“, Königin Gertrud in „Hamlet“, Simone Evard in „Jean Paul Marat“, Frau III in „Besuch der alten Dame“, Iokaste in „Ödipus“ und Ranjewskaja in „Der Kirschgarten“.
Seit 2005 realisiert sie eigene Produktionen u. a. „Das Jagdgewehr“, eine szenische Erzählung von Yasushi Inoue, „Bomben ins Bewusstsein“ – Szenen deutschen Terrors und „Transitraum“ – eine deutsch-deutsche Spurensuche.
Seit 2012 ist sie Teil des Kollektivs Theater La Lune, jetzt missingdots.
Gemeinsam mit Karolina Petrova spielte sie 2014 und 2016 in der szenischen Videoinstallation „Liebe. Wahr. Jetzt“ von Svea Duwe.
Julia Amme sucht in ihrem künstlerischen Schaffen die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit Schauspiel, Tanz, Performance und Bildender Kunst. Sie bildet sich regelmäßig durch Workshops im Bereich Performance und Tanztheater weiter: u.a. bei Zierle & Carter (UK), Francesco Kiais (GR), Dagmar L. Clausnitzer – Smith (D), Marcel Sparman (D), Derevo (D – R), Tomi Paasonen (FIN)
Foto: Volker Metzler
2018 APROPOS PROHLIS
2019 DEM RIESEN AUF DER SPUR
2020 MOBILES BÜRO für echte Befindlichkeiten
2020 LAND OHNE WORTE | TRANSITRAUM
2021 GESCHICHTEN AUS DEM GEMÄUER | Laboratorium GRENZFORSCHUNG | GETEILTE HEIMATEN
2022 HAUT Lecture-Performance über das wichtigste Sinnesorgan