Katja Turtl

Kostüm,- und Bühnenbild

Geboren in Greiz/Thüringen, studierte sie Bühnen- und ­Kostümbild an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Anschließend war sie als ­Ausstattungsassistentin am Neuen Theater Halle, am Deutschen Theater Berlin und am ­Staatsschauspiel Dresden tätig. Seit 2013 arbeitet Katja Turtl als freischaffende Puppenbauerin, Bühnen- und Kostümbildnerin. Ihre eigenen Arbeiten führten sie bisher u.a. nach Mannheim, Rostock, Halle und an verschiedene Theater in Dresden.
http://www.katjaturtl.de
2021 Mobiles Büro für echte Befindlichkeiten

Anton Krause


Anton Kurt Krause wurde 1986 in Magdeburg geboren und besuchte dort in jungen Jahren schon das Theater Magdeburg. Mit 16 Jahren leitete er die Improtheatergruppe des Jugendclubs DIE KAMMERJÄGER. 2004 gründet er das Theaterfestival IMPROV(IS)E YOUR LIFE, war ein Jahr Regieassistent am Theater der Altmark und studierte unter Luk Perceval von 2008 bis 2011 Regie an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg. Seit der Spielzeit 2011/2012 war Anton Kurt Krause Regieassistent am Thalia Theater Hamburg, wo er u. a. mit Jan Bosse, Stefan Pucher, Nicolas Stemann und Jette Steckel arbeitete. Neben eigenen Arbeiten am Thalia Theater wie der Monologreihe SCHÖNER SCHEITERN im Nachtasyl und zuletzt ICH RUFE MEINE BRÜDER von Jonas Hassen Khemiri, das mit über 50 Vorstellungen über vier Spielzeiten lief, brachte Anton Kurt Krause die Pilotfolge der Thalia-Soap RENNBAHN DER LEIDENSCHAFT auf die Bühne und inszenierte das Klassenzimmerstück SPIEL ZIGEUNISTAN von Christiane Richers, das während der Lessingtage 2014 Premiere feierte. Seine Erfolgs-Inszenierung der ALTEN MEISTER von Thomas Bernhard ist nach 75 ausverkauften Vorstellungen bis heute noch immer am Staatschauspiel Dresden zu sehen. Zudem arbeitet er seit seinem Aufenthalt beim Lincoln Center Theaterlabor 2015 in New York und der darauf folgenden Residenz in Robert Wilsons Water Mill Center zunehmend in internationalen Zusammenhängen, wie dem Regie-Kollektiv P.L.U.T.O., das mit dem letzten Projekte BLACK BOX auf dem Festival International de Buenos Aires prämierte. Mit seinem offenen Kollektiv ANNE&ICH erarbeitete er verschiedenste Projekte in der freien Szene von Leipzig, Berlin, Hamburg und Dresden.
Er absolvierte 2020 seinen Master an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch im Studiengang “Spiel und Objekt” bei dem er zu Schnittstellen zwischen digitalen und analogen Theater-Räumen geforscht hat.
Foto: Martina Talhofer
2021 FORMATOR Verwandler gewöhlicher Eingaben

Julius Zimmermann

Bühnen- und Kostümbildbild, Fotografie, Video

studierte nach dem Abschluss seiner Kochausbildung Bühnen- und Kostümbild an der HfBK Dresden. Das Zusammenspiel zwischen Menschen und der sie umgebenden Materie, aber auch das eigenständige Agieren von Dingen miteinander ohne menschlichen Einfluss ist ein zentrales Interesse. In diesem Sinne ist Fotografie ebenso wie Bühnen- und Videodesign ein Weg diese Bewegungen zu beobachten, zu kommentieren oder aber gezielt herzustellen – immer mit dem Versuche der traditionellen Überhöhung der Rolle des Menschen im intermateriellen Vergleich zu entkommen. Diesen Versuch unternimmt er gemeinsam mit dem Theaternetzwerk fachbetrieb rita grechen und als Einzelperson in der Fotografie.
www.juliuszimmermann.com
www.ritagrechen.com
2020 TRANSITRAUM

 

Franziska + Sophia Hoffmann

Videokunst

Die Geschwister Franziska und Sophia Hoffmann arbeiten als Duo an installativen, medienübergreifenden Projekten mit den Schwerpunkten Urbanität und Technik. Ausstellungsorte ihrer Arbeiten sind u.a. GRASSI Museum Leipzig, Kunsthalle Erfurt, ICI Berlin, RischArt München, Playspace Gallery San Francisco. Wie für »missingdots« realisieren sie Projektionen für die Bühne, zudem Visuals, Dokumentationen und Tanzvideos.
www.hoffmann-projekte.de
2020 TRANSITRAUM

 

Kristin Mente

Tanz, Choreografie

Kristin Mente ist freischaffende Tänzerin und Choreographin und studierte Bühnentanz an der Palucca Hochschule für Tanz und schloss das Studium 2007 als Diplom-Bühnentänzerin ab. Im Jahr 2007 erhält sie das Palucca Stipendium für herausragende Leistungen.
Von 2007-2012 tanzte sie beim Tanztheater Bielefeld unter der Leitung von Gregor Zöllig. Dort arbeitete sie u.a. mit verschiedenen Gastchoreographen, wie André Gingras, Simone Sandroni und Guilherme Botelho.
Seit 2012 ist Kristin Mente als freischaffende Tänzerin und Choreographin tätig und lebt seit 2015 wieder in Dresden.
Sie tanzt in Projekten verschiedener Künstler*Innen und Companies z.B. Soul City Company, Ensemble La Vie, KOMA Tanz & Performance, the guts company,  M.over Company und John Moran.
Außerdem ist sie als Gasttänzerin an der Semperoper Dresden für verschiedene Opern tätig. Für die Formate „Linie 8“ und „kurz und gut“ entstanden mehrere eigene Kurzstücke, z.B.  „hunted“, „Gedankenkarussell“ und „neu ordnen“.
Seit 2016 ist sie im TanzNetzDresden aktiv.
2020 LAND OHNE WORTE

Katja Heiser

Regie, Dramaturgie, Theaterpädagogik


studierte Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Theater an der Universität Hildesheim und der Hogeschool for de Kunsten Utrecht. Arbeitet seitdem als Regisseurin, Dramaturgin, Theaterpädagogin, Projektleiterin und Schauspiel-Dozentin an verschiedenen Institutionen und im freien Bereich. Zwischen 2007 und 2010 Anstellungen beim Staatsschauspiel Dresden und tjg-theater junge generation Dresden.
Seitdem tätig als freie Theatermacherin in Dresden. Regelmäßige Inszenierungen an der Bürgerbühne Dresden. Zahlreiche Produktionen mit professionellen und nicht-professionellen Spieler*innen mit Schwerpunkt auf Recherche und Stückentwicklung. Autorin mehrerer Textadaptionen für die Bühne, u.a. „Zebraland“, Marlene Röder (2010), „Die Flucht nach Ägypten“ Otfried Preußler (2012), „Don Quijote“, nach Cervantes (2015).
Von 2010 – 2013 künstlerische Leiterin des „European Youth Forum“ der Festspiele Bad Hersfeld, von 2010 – 2018 Jurymitglied für das Bundestreffen „Jugendclubs an Theatern“. Seit 2015 zahlreiche Inszenierungen in interkulturellen Kontexten. Erhielt 2018 ein dreimonatiges Arbeitsstipendium der Kulturstiftung Sachsen zur Recherche „Integration geflüchteter Menschen in Dresden 2015 – 18“.
Seit 2018 Projektleiterin „House of Music – ein Projekt der Banda Internationale“.
Katja Heiser ist seit 2013 im Team von Theater La Lune (jetzt missingdots).
2019 DEM RIESEN AUF DER SPUR
2019 MOBILES BÜRO für echte Befindlichkeiten
2020 TRANSITRAUM
2021 Laboratorium GRENZFORSCHUNG | FORMATOR | GETEILTE HEIMATEN | ARK Dresden

Julia Amme

Schauspiel

Geboren in Berlin, studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Sie erhielt 1990 den Solopreis als beste Schauspielabsolventin beim Bundeswettbewerb der deutschsprachigen Schauspielschulen.
Nach Engagements am Thalia Theater Hamburg, Stadttheater Gießen, Landesbühne Dresden und Freilichtspiele Schwäbisch Hall, lebt sie heute in Dresden und arbeitet von hier aus als freiberufliche Schauspielerin. Wichtige Rollen, die sie spielte waren u.a. Käthchen in „Käthchen von Heilbronn“, Ophelia in „Hamlet“, Carmen Kittel in „Carmen Kittel“, Marthe im „Urfaust“, Königin Gertrud in „Hamlet“, Simone Evard in „Jean Paul Marat“, Frau III in „Besuch der alten Dame“, Iokaste in „Ödipus“ und Ranjewskaja in „Der Kirschgarten“.
Seit 2005 realisiert sie eigene Produktionen u. a. „Das Jagdgewehr“, eine szenische Erzählung von Yasushi Inoue, „Bomben ins Bewusstsein“ – Szenen deutschen Terrors und „Transitraum“ – eine deutsch-deutsche Spurensuche.
Seit 2012 ist sie Teil des Kollektivs Theater La Lune, jetzt missingdots.
Gemeinsam mit Karolina Petrova spielte sie 2014 und 2016 in der szenischen Videoinstallation „Liebe. Wahr. Jetzt“ von Svea Duwe.
Julia Amme sucht in ihrem künstlerischen Schaffen die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit Schauspiel, Tanz, Performance und Bildender Kunst. Sie bildet sich regelmäßig durch Workshops im Bereich Performance und Tanztheater weiter: u.a. bei Zierle & Carter (UK), Francesco Kiais (GR), Dagmar L. Clausnitzer – Smith (D), Marcel Sparman (D), Derevo (D – R), Tomi Paasonen (FIN)
Foto: Volker Metzler
2018 APROPOS PROHLIS
2019 DEM RIESEN AUF DER SPUR
2020 MOBILES BÜRO für echte Befindlichkeiten
2020 LAND OHNE WORTE | TRANSITRAUM
2021 GESCHICHTEN AUS DEM GEMÄUER | Laboratorium GRENZFORSCHUNG | GETEILTE HEIMATEN
2022 HAUT Lecture-Performance über das wichtigste Sinnesorgan